Montag, 2. August 2010

Swiss National Day in Korea



Swiss national day: Swiss Ambassador Thomas Kupfer and his wife Fiorella sing their country's national anthem during a garden party for the Swiss community in Korea in celebration of the Foundation of the Swiss Confederation at his residence, last Saturday. (quelle Korea Times 02.08.2010)

Samstag, 29. Mai 2010

Schweizer Humorist Franz Hohler auf Lesung in Korea

Der Schweizer Humorist Franz Hohler tritt naechste Woche im Rahmen einer Veranstaltung des Goethe Instituts in Seoul auf. Das Ganze findet am 4. Juni um 19 Uhr statt. Weitere Lesungen finden an einigen Seouler Universitaeten statt. Naehere Infos gibt es auf Anfrage bei der
Schweizer Botschaft in Seoul.


Hervorheben moechte ich, dass der Herr sich die Muehe nahm, vor seiner Reise noch Koreanisch Unterricht zu nehmen, und den wichtigsten Schweiz-Korea Blog zu lesen:)

Freitag, 19. März 2010

Arirang Interview mit Schweizer Botschafter Kupfer - Arirang TV Interview with Swiss Ambassador

Arirang, der englischsprachige TV Channel in Korea, hat vor kurzem ein 25 minuetiges Interview mit dem Schweizer Botschafter in Korea ausgestrahlt. In der Sendung 'Hello, Diplomacy' werden die bilateralen Beziehungen zwischen Korea und der Schweiz diskutiert, das politische System der Schweiz kurz vorgestellt und unter anderem auch den Erfolg des Swiss Festivals 2009 hervorgehoben.



Leider laesst sich der Clip nicht in den Blog einbinden. Ueber den Link der Botschaftswebsite laesst sich das Video aber ohne Probleme als Stream abspielen. Botschafter Kupfer ist ein ueberaus angenehmer Gespraechspartner und er opfert auch gerne mal Zeit, um sich mit ein paar exotischen Schweizer Austauschstudenten an einen Tisch zu setzen und einen Schwatz zu halten.

Mittwoch, 17. März 2010

Koreanisch Lernen in Zuerich - Korean language classes in Zurich


Provisorium der Kantonsschule Hohe Promenade, Bhf. Oerlikon Affolternstrasse (klick fuer Google Map)

Wann?: Jeden Samstag 14:00 - 16:30
Einstieg nach 2 Probelektionen jederzeit moeglich

Lehrmittel?: Sogang Universitaet Kursbuecher

Niveaustufen?: Anfaenger 1 (Buch 1 A) und Anfaenger 2 (Buch 1B)

Lehrpersonen?: Erfahrene Koreanisch Lehrerinnen mit guten D/E Kenntnissen

Kosten: Jahresgebuehr CHF 600.00 / Lehrmittel 35.00

Donnerstag, 25. Februar 2010

Die Lizenz zum Siegen


Wer sich nicht durch mein muessiges Deutsch quaelen will, verweise ich gerne auf Gitte un Gomdori. Insbesondere auch Gomdoris Linkhinweis.
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Gestatten, hier laeuft Kim... Kim Yuna.

Heute Mittag begannen die Olympischen Spiele in Vancouver, zumindest fuer das breite koreanische Publikum. Die Koreanische Delegation hat zwar in den letzten 9 Tagen reichlich Beute (ausnahmslos Shorttrack und Speedskating Auszeichnungen) gemacht und liegt im Medaillenspiegel nur knapp hinter den Schweizern, aber eigentlich spielen all diese Medaillen und Diplome keine Rolle, denn nur Eines zaehlt: GOLD im Einskunstlaufen der Frauen.

Die zierliche 18 jaehrige Kim Yuna (김연아) drehte heute fuer Korea ihre Piroutten auf dem Eis. Und das tat sie ziemlich gut, so gut wie es bisher weltweit noch keine Eiskunftlaeuferin im Kurzprogramm tat. Man muss der jungen Dame grossen Respekt fuer die sportliche Leistung entgegenbringen, besonders beeindruckend ist aber wie Kim Yuna mit dem riesengrossen Druck umgehen zu wissen scheint. Fuer Schweizer und Eiskunstlaufbanausen sei erklaert, das Kim seit 2 Jahren die Szene dominiert und die wichtigen GPs reihenweise gewann, was sie mehr und mehr zum Sportsidol Nummer 1 ihres Heimatlandes gemacht hat. Kim Yuna laechelt einem im Subway von Werbeplakaten zu, im Fernsehen macht sie fuer Autos, Klimanlagen, Parfums, Milkshakes, Sportartikel, Kimchi-Fridges etc. Werbung, und nicht zuletzt soll auch Yuna dabei helfen, (endlich) die Winterolympiade nach Pyeongchang zu bringen (nein nicht Pyongyang...)..


Jedes Kind, jede Ajumma und jeder noch so desinteressierte Auslaender in Korea kennt Kim Yuna, denn man kann ihr schlichtweg nicht entkommen. Vergleiche zu ziehen mit Schweizer Sportlern ist schwierig, National ist die Popularitaet Kim Yuna's wohl mit Simon Amman oder Roger Federer zu vergleichen. Sie agieren als die 'Schaetzchen der Nation' und auf Ihnen lastet ein enormer Erwartungsdruck.




Als heute Mittag koreanischer Zeit also die junge Dame das Eis betrat, hielten 48 Millionen Koreaner fuer 2:59 Minuten den Atem an. Und sie enttaeuschte ihre patriotischen Anhaenger nicht: Weltrekord im Kurzprogramm, 6 Punkte vor der japanischen Konkurrentin, was den Zwischensieg fuer die Koreaner noch mehr versuesst. Denn Gold ist schoen, aber Gold vor Japan ist Balsam fuer die koreanische Seele. Kim Yuna hat also schon mal die halbe Miete geschafft und wenn sie das Kuerprogramm zu einem Jame Bond Musik Medley nicht verpatzt, fallen sich morgen Millionen von Koreanerns gluecklich in die Arme, denn dann wurde der Auftrag erfuellt: GOLD.

Donnerstag, 11. Februar 2010

Sonntag, 13. Dezember 2009

Gian-Luca Cavigelli gewinnt Big Air Weltcup in Seoul - LG 스노보드 Big Air FIS 월드컵 서울

Die letzten 3 Abende habe ich auf dem Gwanghwamun Platz anlaesslich des Big Air Events verbracht. Chapeau an die Veranstalter! Der Blick ueber die Sejong-Statue zur Rampe war echt eindruecklich. Den Hoehepunkt des dreitaegigen Events hat der Schweizer Gian-Luca Cavigelli heute gewonnen und konnte damit seinen ersten Weltcuperfolg feiern. Waehrend er am Tag vorher beim Hyundai Super Match keinen seiner Tricks stehen konnte, zeigte er am heutigen Sonntag 3 nahezu perfekte Spruenge.





Mehr Bilder gibts bei mir auf Facebook. Die maximale Uploadgroesse meines Blogs scheint ueberschritten zu sein... und meine Schreibblockade ist immer noch da..in diesem Sinne...auf eine anderes Mal

Dienstag, 8. Dezember 2009

Das letzte Mal...

Ein kleines Update meinerseits fuer die Mitleser in der Schweiz. Bin zwar immer noch im Ungewissen betreffend dem Abschluss, aber ich habe heute immerhin von allen 3 Profs die Unterschriften erhalten, dass meine Arbeit in ihrer Qualitaet als solche fuer den Abschluss genuegt. Keine Ahnung, ob es dann noch eine spezifische Beurteilung gibt oder nicht. Ich habe hier so viele positive, aber auch negative Ueberraschungen im Uni-Alltag erlebt, dass ich erst daran glaube, wenn ich das Diplom in meinen Haenden halte. In den letzten Wochen habe ich von "major changes to do" zu "you may want to get it published" und "i will appoint your for the thesis award" alles gehoert. Irgendwie habe ich das Gefuehl, dass die Arbeit dann wohl erst im Januar wirklich mal gelesen wird, was gerade bei diesem aktuellen Thema fuer mich ziemlich uebel ausgehen koennte. Tant pis, j'en ai marre. Die naechsten Tage werde ich noch einbisschen am Layout der Thesis arbeiten, Bewerbungen schreiben und meine wohlverdienten Ferien planen. Denn in einer Woche geht es fuer ein paar Tage in die Sonne. Okay, soweit die Bestandesmeldungen:)

Ich habe voraussichtlich noch gut 1-2 Monate in Korea und mache mir momentan einen Spass draus festzuhalten, welche Plaetze/Orte ich noch(mals) besuchen moechte bevor es ab in die "Heimat" geht.


Seoul:Das letzte Mal....

... mit dem Lokalbus von Shillim an die SNU fahren und sich dabei nochmals schoen durchschuetteln lassen. gotta love Korean bus drivers.
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... bei meinem 김밥천국 des Vertrauens in Shillim nochmals Bulgogibibimbap mampfen
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... mit einer Flasche 막걸리 (koreanischer Alkohol) auf den Gwanak-Berg steigen und mit einem Haufen von Asjosshi und Ajummas 라면 (koreanische Nudeln) essen.
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...die Gallerien in Samcheong-dong besuchen und danach Waffeln mit einer Portion Eis geniessen.
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...Namsan Tower in einer klaren Nacht besuchen und das Funkeln der Metropole am Han Fluss bewundern.
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... in Myeong-dong durch die Strassen flanieren und den Puls der Stadt nochmals so richtig zu spueren.
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... schoen Kalbi (BBQ) bruzzeln und eine Flasche Soju geniessen in einem 포장마차 (kleine Restaurants in einem Zelt in den Nebenstrassen von Seoul)
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... mit Ajosshis und Ajummas gemeinsam ‘오! 필승 코리아’ und Arirang anstimmen
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...den Gang zur Schweizer Botschaft machen und mich vom alten Team verabschieden und die Schweizer Fahne hissen.
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...to be continued

Dienstag, 1. Dezember 2009

Snowboard World Cup Big Air Competition, Seoul December 11-13th

Die Big Air Weltelite gastiert in Seoul. Am Wochenende vom 11-13. Dezember finden die FIS Big Air Wettbewerbe auf dem Areal des Gwanghwamun Platzes statt. Ich war gerade gestern auf dem Platz. Bin mal gespannt wie man auf der kleinen Flaeche einen Big Air veranstalten kann.

Vielleicht krieg ich ja noch einen Startplatz...ha ha

Update: Hier das Programm gemaess offizieller FIS Website. Werde mich mal auf koreanischen Websites zwecks Infos btrf. Ticketing und Rahmenveranstaltungen schlau machen.

UPDATE II:

Da ich per Kommentar eine Frage erhalten habe, noch ein kurzes Update. Den Line-Up findet man hier. Leider keine Schweizer dabei, dafuer 3 Oesterreicher und 2 Deutsche, sowie Top Shots aus Skandinavien. Unterdessen wurde auch die offizielle Homepage aufgeschaltet (ENG/KOR), das auch naehere Infos zum Rahmenprogramm bietet. Die englischen Zeitungen werden wohl diese Tage auch noch einige naehere Infos bieten.

Betreffend Ticketing habe ich vernommen, dass es ein freier Event sein soll (ohne Gewaehr...). Die Veranstaltung ist Teil der Hyundai Card Veranstaltungsreihe, die unter anderem schon Roger Federer nach Seoul gebracht hatte.

Let's Rock!

Sonntag, 29. November 2009

Die Angst vor Tuermen

Die direkte Demokratie der Schweiz fuehrt manchmal zu abstrusen Auswuechsen. Referendumsrecht und Initiativsrecht in Ehren, aber wenn es dann wieder zu Abstimmungen kommt wie an diesem Wochenende mit der „Minarett“ Initative, waere mir lieber, wenn gewissen Leuten das Initativerecht abgesprochen wuerde.
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Den Nichtschweizern sei kurz erklaert, dass die Minarett Initative zum Ziel hat, den Bau von Minaretten per Vefassungsverbot(!) zu unterbinden. Eine Verfassung, die Religionsfreiheit stipuliert, in einem Staat der eine lange liberale Tradition hat und es gerade dank der Multikulturalitaet erst dort hingebracht hat, wo er jetzt steht.
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Es geht den Initianten und Unterstuetzern der Initative aber nicht in erster Linie darum, dem Bau von Minaretten vorzubeugen, sondern eindeutig um die Auslaenderpolitik als solche. Ich bin durchaus fuer eine harte Gangart diesbezueglich. Wer sich nicht anpassen kann oder will, soll das Land beim kleinsten Vergehen verlassen muessen, ohne wenn und aber. Ein Minarettsverbot fuehrt aber kaum zu einer besseren Integration, verhindert keine Zwangsehen, mindert die Auslaenderkriminalitiaet um keinen Deut und auch das von der SVP verschrieene Schrecksgespenst der Scharia adressiert die Inititaive nicht. Wenn die ersten Hochrechungen stimmen, und die Initiative tatsaechlich angenommen wird (ziemlich sicher auch mit einem tiefen Roeschtigraben...) wird man das Resultat im Innenverhaeltnis von islamischen Mitbuergern, und von Aussen von islamischen Staaten als Ohrfeige und Affront wahrnehmen.
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Ein besonders bitterer Nachgeschmack hat fuer mich wieder die Propaganda von Erzkonservationen Kirchenvertretern aus der EDU und EVP. Es laeuft mir jeweils kalt den Ruecken hinunter, wenn ich Statements dieser Parteiexponten hoere. Wieso sind es eigentlich immer die streng Glaeubigen, und Erzkkonservativen, die am wenigsten Toleranz zeigen...


(habe momentan Probleme mit der Formatierung hier...sorry)

Mittwoch, 11. November 2009

Diplomarbeits-Burnout....

31'722 Woerter, verteilt auf knapp 90 Seiten Text und zusaetzlichen 30 Seiten Appendix, Quellen, 2 sprachigem Summary, Cases und Graphiken.
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Habe mich gestern zum Kopierzentrum der Uni begeben und meine Researcharbeit mit gemischten Gefuehlen abgegeben. Einerseits bin ich erleichtert meinen Schreibtisch endlich von den grossen Papierbergen zu befreien und mich nicht mehr mit Zitierrichtlinien und Quellenverzeichnissen beschaeftigen zu muessen, andrerseits hab ich echt keine Ahnung, ob die Arbeit den Anforderungen der Profs genuegt. Wie viele von euch mitgekriegt haben, war die Unterstuetzung seitens der Betreuer quasi nicht existent. Sie foutierten sich groesstenteils um meine Feedbackanfragen, gaben kaum inhaltliche Bewertungen ab. bon bref, ich werde in 2 Wochen meine muendliche Praesentation abhalten, und muss quasi mit dem Supergau rechnen, dass mir selbst mein Betreuer in den Ruecken faellt. Ich weiss, ich bin generell nicht gerade die Verkoeperung des Optimisten, aber in diesem Fall hab ich echt einige Gruende fuer meine eher negative Einstellung. Womit ich punkten duerfte ist das professionelle Erscheinungsbild der Arbeit, Aktualitaet des Themas und die breite Literaturrecherche. Probleme wird es wohl wegen grossen Ueberschneidungen mit bestehender Literatur geben, dem grossen Umfang der Arbeit und der ziemlich formal-juristischen Analyse geben.
Rueckblickend haette ich meine Bedenken im Rahmen der Themawahl einfach klarer machen sollen und micht nicht mit den paar aufmunternden Worten des Profs abspeisen lassen sollen. Tantpis...
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Momentan, habe ich den Blues,nicht nur wegen dem ganzen DA Stress, sondern auch weil ich mich langsam aber sicher von Korea verabschieden muss. Je nachdem wie es mit der DA-Praesi und allfaelligen Nachkorrekturen laeuft, bin ich wohl Ende Dezember oder Januar back ‚home‘ in good old Switzerland. Die Jobsuche werde ich bald in Angriff nehmen und hoffen, dass sich trotz der steigenden Arbeitslosigkeitkeit noch ein Platz findet fuer einen Heimkehrer, der motiviert ist neue Arbeitserfahrungen zu sammeln. In welchen Bereich es mich zieht ist schwer zu sagen. Ich bin sehr offen, obwohl die Finanzbranche momentan sicher nicht gerade jedem Bewerber den roten Teppich auslegt. Diplomatie bleibt mein Traum, auch wenn ich dazu noch einige Hindernisse ueberwinden muesste, angefangen bei den mittlerweil mangelhaften Sprachkenntnissen (Franzoesisch und gutes Deutsch...), bis hin zur Annerkennung meiner Abschluesse in der Schweiz und Korea. Anfangs duerfte es wohl wieder in die Privatindustrie gehen, wobei ich dort ganz klar internationale Unternehmen im Fokus habe. Ich koennte mir gut vorstellen, eine Einstiegsposition als VR/GL Assistenz anzunehmen, nur sind diese nicht gerade weit gesaeht und oft auch durch Frauen besetzt. Eine Position in Korea koennte ich mir zwar durchaus vorstellen, bin aber genug Realist um zu sehen, dass meine Koreanischkenntnis kaum ausreichen um bei einem Chaebol unterzukommen. Ich bekomme regelmaessig anfragen von Leute, die an einer Anstellun in Korea Interesse haben. Vielleicht dazu einmal mehr in einem anderen Blogeintrag. Auslaendische Fachkraefte (und die Betonung liegt hier stark auf FACH) sind in Korea durchaus gesucht, aber das sind groesstenteils Leute, die Exekutiverfahrungen mitbringen, da sind dann Koreanischkenntnisse auch nicht zwingend erforderlich. Von SK (v.a. Telekom/Energie/Logistik) weiss ich persoenlich, dass man schon seit einiger Zeit ein Global HR Team am aufbauen ist und man auch im Ausland rekrutiert, wobei der Fokus v.a. auf Amerika (Kyopos) und China liegt. Aehnliches auch bei Samsung, das gerade zwei meiner chinesischen Freunde rekrutiert hat.
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Okay, war wiedermal ein ‚querbeet“ ein Eintrag, aber immerhin ein Lebenszeichen in die Schweiz. P.s. Ich habe in den letzten Tagen soviel Korrekturgelesen, dass ihr mir bitte die vielen Rechtschreibefehler auf dem blog entschuldigt, ich habe einfach nicht die Muse dafuer auch hier noch jedem Fehler nachzujagen.
In diesem Sinne,
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A bientot, ou ben...bis gliii!

Sonntag, 1. November 2009

quoi qu'il soit....

Donnerstag, 29. Oktober 2009

Blocher macht Werbung fuer Wanderferien in Nordkorea

Wie jeden Morgen mache ich eine kurze online Presseschau: NZZ, Tagesanzeiger, SF-DRS, Spiegel...natuerlich immer multi-funktional mit dem TV-Stream, der im Hintergrund ueber die Sportresultate informiert und parallel die Infographiken in den anderen Fenstern. Ich scanne nochmal den Tagi und ich glaube erst zu traeumen, aber es steht schwarz auf weiss in der Zeitung: CHRISTOPH BLOCHER, der beruechtigste, zugleich meist gehasste und geliebte Alt-Bundesrate/Vizepraesident der SVP/Industriemogul war zum WANDERN IN NORDKOREA. Fuer 14 Tage.

Im Tagi laesst er sich zu seinem Trip interviewen. Anscheinend ist er mit einer Gruppe von Deutschschweizern nach Nordkorea gereist und hat dort die Vorzuege der stalinistischen Tourismus-Destination genossen. Er waere nicht Christoph Blocher, wenn er seine Erfahrungen nicht auch noch im eigenen Online-Fernsehformat preisgeben wuerde. 34 Minuten Aussenpolitische Analyse a la Blocher.

Donnerstag, 15. Oktober 2009

Korea im Schweizer Parlament

Die Beziehungen zu Korea sind nicht gerade ein Topthema in der Schweizer Politik, und so verwundert es auch nicht, dass im Amtlichen Bulletin des Schweizer Parlaments nicht viele Eintraege zu Korea zu finden sind. Ein paar Anfragen zwecks Kriegsmaterialexporten und Staatsbesuche von Koreanischen Regierungsmitgliedern dominieren die Liste.
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Eine lustige Anekdote bietet jedoch eine Frage von Nationalrat Schluer an den Bundesrat, in der sich der Rechtsaussenpolitiker darueber empoerte, dass die Schweizer Botschaft 2005 den Nationalfeiertag nicht am 1. August, sondern erst Ende September gefeiert hat.
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"Frau Bundesrätin, ich danke Ihnen für diese Antwort. Es besteht immerhin eine erhebliche zeitliche Entfernung zwischen dem 1. August und dem 30. September - deshalb jetzt meine Zusatzfrage: Ist Ihnen ein Fall bekannt, wonach ein französischer Diplomat einmal den "14 juillet" am Ostermontag oder ein amerikanischer Diplomat den "4th of July" am Stephanstag gefeiert hätte? Oder ist es nur bei schweizerischen Botschaftern so, dass sich die Nationalfeiertage nach den Freizeitkalendern der Funktionäre zu richten haben? "
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Lustigerweise war ich 2005 auf der Botschaft in Seoul stationiert. Tatsaechlich hat sich damals auch ein Schweizer darueber beim Botschaftspersonal foermlich beschwert und forderte eine Stellungsnahme des damaligen Botschafters. Diese war ihm anscheinend nicht gut genug und es scheint, als habe er angesichts der grossen Brisanz dieser Staatsaphaere dem Vorbilder aller Patrioten Ulrich Schluer sein Leid geklagt, der sich natuerlich umgehend dieser heiklen Sache widmete.

Vielleicht sollten sich manche SVP Waehler mal im amtlichen Bulletin schlau machen, mit was fuer belanglosen Fragen und Motionen ihre gewaehlten Parlamentsmitglieder so die Zeit verschwenden.

Vollstaendigkeitshalber noch die Replik der Aussenministerin (einleitend in Deutsch und dann der Uebergang ins Franzoesische...was bei Calmy-Rey immer dann der Fall ist, wenn sie sich ueber jemand/etwas enerviert)

"Herr Schlüer, ich kenne die Agenda der Franzosen oder der anderen Aussenvertretungen nicht. Aber Ihre Frage lautet: "Pourquoi notre représentation à Séoul a-t-elle choisi finalement le 30 septembre pour organiser la réception de la fête nationale?" Je dois vous dire que la délégation suisse auprès de la Neutral Nations Supervisory Commission à Panmunjom organise traditionnellement une réception le 1er août. Notre représentation à Séoul invite donc à une date ultérieure, pour ne pas faire de concurrence à la délégation à Panmunjom. En juillet et en août - ce sont les explications qu'on m'a données -, il fait très chaud à Séoul et c'est le moment où la plupart des gens prennent leurs vacances. Il est donc plus judicieux d'organiser la réception de la fête nationale à une date ultérieure quand tout le monde est revenu de vacances. Voilà, Monsieur Schlüer, je crois que j'ai répondu à votre question"
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Und, ja ich verschwende meine kostbare Zeit momentan mit dem Durchforsten von amtlichen Bulletins und dergleichen, denn ich nutze momentan jede Gelegenheit mich von dem abzuwenden, was meine Nerven momentan am meisten strapaziert: DA.

Dienstag, 13. Oktober 2009

Koreanistik Vorlesung an der Uni Zuerich

Koreanistik-Vorlesungen, geschweige denn einen eigentlichen universitaeren Lehrgang der Koreakunde gibt es in der Schweiz so viele wie Kimchi als Beilage im Schweizerhof Hotel..naemlich so gut wie gar keine. Asian Studies kann man in Genf studieren, Ostasiatische Kultur/Sprache (Japanologie, Sinologie) an der Uni Zuerich. Letztere Hochschule hat jetzt aber seit diesem Semester immerhin eine Vorlesung im Program zum Thema: Koreanische Kultur und Geschichte, und zwar gelehrt von einer akademisch ueberaus bekannten Prof. Dr. Martina Deuchler.
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"Die Vorlesungen im Winter- und Sommersemester 2009-10 sollen umfassend in die vormoderne und moderne Geschichte und Kultur Koreas einführen und dabei die Bedeutung der Halbinsel im politischen und kulturellen Spannungsfeld zwischen China und Japan aufzeigen. "
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Gemaess dieser Pressemitteilung auf der Website der Uni ZH koennte das Ganze gar noch ausgebaut werden zu einem eigentlichen Koreanistik Studiengang. Eine Professorin aus Bochum soll schon fuer das naechste Semester vorgesehen sein. (Deutsche Professorin und die Schweiz..tja...)

Seoul - Je voulais seulement te dire que je t'aime


Montag, 12. Oktober 2009

Swiss Festival 2009 - Schweiz Koreanische Beziehungen

Nun ja, gomdorinuri ist mir zuvorgekommen, aber es ist ja selten genug, dass die Schweiz von Deutschen gelobt wird...

Den Eintrag habe ich eigentlich schon laenger geplant, aber aus 'Diplomarbeits-Schlussspurt-technischen Gruenden" hat sich das Ganze verzoegert.
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Vom 9.-13. Oktober findet das Swissfestival statt. Ein Event organisiert von der Schweizer Botschaft und Swiss Tourism. Rahmenveranstaltungen bilden traditionelle Musikvorstellungen, aber auch Jazzkonzerte mit Schweizer und Koreanischen Musikern und Kunstausstellungen. Abgerundet wird das ganze mit Kaese und Schokoladendegustationen. Am Samstag war zudem die Wirtschaftsministerin Doris Leuthard zu Gast, kommt nicht oft vor, dass sich ein Mitglied des Bundesrats nach Korea verirrt. Letztmals war es die Ausseministerin Michelin Calmy-Rey, die sich im Grenzgebiet inszenierte, wie man das von ihr gewohnt ist.
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Die enge Beziehung, die ich zur Schweizer Botschaft pflege, hat sich zwar auf Grund der ueblichen Jobrotationen der Diplomaten einbisschen verlaufen, aber es sind immer noch ein paar Leute dabei aus meiner Praktikumszeit vor 5 Jahren. Ein Besuch lohnt sich auf jedenfall.
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Standort: Raemian Gallery in Unni-dong. (Anguk-Station/Insadong) Alle Informationen gibt es hier. (PDF)
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Die Schweizer Community ist klein in Korea. Vor ein paar Jahren waren es ca. 180 Leute (inkl. Doppelbuerger) in ganz Korea. Der Grossteil davon sind Expats von Schweizer Unternehmen. Der Swiss-Korean Business Council trifft sich monatlich zum Austausch und Special-Lectures. Wer Kontakte knuepfen will, ist hier sicher am richtigen Platz. Wer sich fuer Praktika interessiert, sollte sich die Liste der Unternehmungen anschauen (siehe SKBC Website). Die grossen Schweizer Unternehmen sind lokal praesent, aber in unterschiedlicher Groesse. Roche und Novartis gehoeren lokal zu den Leadern, auch UBS (JV mit Hana Bank) ist vertreten und Industrieunternehmen wie ABB und Oerlikon.
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Die Schweiz-Koreanischen Beziehungen sind sehr gut. Der Erfolg von Swiss Tourism ist zugleich aber auch eine Buerde fuer den Wirtschaftsstandort Schweiz. Mann nimmt die Schweiz oft nur als Ferienziel (Interlaken, Jungfrau etc) war, und zuwenig als attraktive Lokalitaet fuer asiatische Unternehmungen. Ich sehe hier vorallem Potential im Hochtechnologiesektor und langfristig wohl auch im Service-Sektor. Die grossen koreanischen Unternehmungen werden aber als Europastandort in erster Linie Deutschland, Frankreich oder England waehlen, nicht zuletzt wegen den dort ansaessigen Clustern (Autozulieferung/Kosmetik/Finance).
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Bezueglich Gueterausstausch hat das EFTA-Korea FTA sicherlich zu intensiverem Austausch beigetragen. In Sachen R&D (v.a. Nanotech) haben ETHZ/EPFL und KAIST einen Kooperationsvertrag abgeschlossen, der auch den Austausch von Studenten/Professoren beinhaltet. Und schliesslich bin auch ich indirekt ein Ergebnis des EFTA-Korea FTAs... Nicht zu vergessen ist auch der sicherheitspolitische Beitrag, den die Schweiz zum Nordkoreakonflikt macht. Man nimmt nicht nur eine Vermittlerrolle war, sondern hat (was wohl den meisten Schweizern so nicht bekannt ist) auch Offiziere an der innerkoranischen Grenze in Panmunjeom im Rahmen der Neutral Nations Supervisory Commission (NNSC). Es war eines der eindruecklichsten Erlebnisse in Korea, die ich bisher hatte als ich die Schweizer Truppen dort besuchen konnte.
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Wie es begzueglich der Koreanischen Community in der Schweiz aussieht ,bin ich mir nicht sicher. Koreanische Schulen gibt es in Zuerich, St. Gallen und Genf soweit ich weiss. Interlaken hat einige koreanische Unterkuenfte (Minbaks etc) und Restaurants. Die Federation of Korean Associations in Switzerland organisiert regelmaessig Anlaesse fuer Auslandskoreaner. Dongari ist ein Verein, der sich um die Interessen von Koreanischen Adoptierte in der Schweiz kuemmert. Wie ich Koreaner kenne, gibt es wohl auch noch koreanische Kirchen, ist mir aber keine namentlich bekannt.
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bon bref, die CH-ROK Beziehungen sind sehr gut, aber gerade in wirtschaftlicher Hinsicht ist noch viel Potential.

Sonntag, 11. Oktober 2009

Mittwoch, 30. September 2009

Internationalisierung Koreanischer Uni's - UPDATE

UPDATE

Kurzes Update. Das aktuelle Times Higher Ranking ist raus. Neben dem Shanhghai Ranking, sowas wie die Ranking-Bibel fuer internationalen Unis. SNU 3 Plaetze rauf. von 50 auf 47. Yonsei das erste mal unter den besten 200. KAIST wie gehabt auch vorne dabei. SNU in Social Sciences in den 30ern.
Man schaue sich, aber nun den Beurteilungspunkt "International Students" an: 33 von 100 moeglichen Punkten. "International Staff" 22/100. Ein riesen Aufholpotential, das man da noch hat....aber eben (siehe below)
im Uebrigen: ETH ZH 20. / EPFL 42 / Genf 72 / ZH 92
Kritische Worte von Gitte.
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Ein leidiges Thema fuer alle auslaendischen Studenten an der vermeintlich prestigetraechtigsten Universitiaet Seouls, ist die Internationalisierung der Institution. Diese Artikel der Korea Times machen auf einige Punkte aufmerksam.
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In vielerlei Hinsicht macht sich in Korea ein schon fast krankhaftes Bestreben nach Internationalisierung/Globalisierung bemerkbar. Jedes Festival, jeder Event, der etwas auf sich haelt, wird mit dem Anhaengels Global/International versehen. Sogenannte Global Internships werden den Studenten unter die Nase gerieben, die sich dann aber schlussendlich hoechstens als „Regional“ Internships entpuppen, da die Kommunikation oftmals nur in Koreanisch gefuehrt wird, oder 90% der auserwaehlten Praktikateilnemer aus China kommen. Global heisst fuer mich nicht einfach einen Westler unter seinen Reihen zu haben, den man dann schoen der Presse praesentieren kann als Sinnbild fuer den proklamierenten erreichten hohen Grad an „Globalisierung.
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Aehnlich sieht es in der Uni Landschaft bezueglich der Internationalisierung aus. In den internationalen Uni Rankings laeuft die SNU bezueglich der Internationalisierung oftmals unter fernen Liefen. Es wird versucht auslaendische Profs anzuheuren, am liebsten Nobelpreistraeger oder sonstiger Ehren- und Wuerdentraeger. Dabei schlaegt man auch mal ganz unkonventionelle Wege ein und stellt den juengsten Jura-Professor des Landes an, eingeflogen aus dem Land aller (koreanischen) Hochschullandtraeume den USA. Ziel soll es auch sein, immer mehr Kurse auf Englisch anzubieten. Auslaendische Studenten werden mit fuerstlichen Stipendien gekoedert, und Austauschstudenten sollen das interkulturelle Bild der Uni hervorheben. Alles loebliche Bemuehungen einer Uni, die sich das Ziel gesetzt hat, sich in der Elite der Universitaeten weltweit festzusetzen.
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Auf dem Campus wird ein „Global Campus“ und das Erreichen der„Global Best 20„ (momentan je nach Gebiet und Rankingherausgeber ca. 50. Rang) in den Rankings proklamiert. Global MBAs werden verliehen, wobei die Fakultaet und die Studenten zu mehr als 90% aus Koreanern besteht, very global indeed. Ja selbst, das Internatiional Office der Uni kann es sich scheinbar leisten Mitarbeiter in seinen Reihen zu zaehlen, die sich partout weigern Englisch mit den Studenten zu sprechen. Die Administration schafft es nicht das Kursregistrierungsprogramm auf Englisch anzubieten. Darf man aber nicht erwarten, dass Austauschstudenten und erst recht Vollzeit-Studenten Koreanisch sprechen und sich daher mit der gleichen Buerokratie abmuehen muessen? Nein darf man nicht, vor allem dann nicht, wenn man eine „Global University“ werden will. Eine Global Uni sieht ihre Studenten als Dienstleistungskunden, denen man einen ueberdurchschnittlichen Service bieten musst, und zwar in jederlei Hinsicht: Fakultaet, Infrastruktur und Administration. Ich kann mich diesbezueglich an meinem Departement nicht stark beschweren, die Profs sind absolute Spezialisten auf ihrem Gebiet mit ausgezeichneten akademischen und praktischen Erfahrungen, die sich mit jenen in Zuerich und St. Gallen gut messen koennen. Der Unterricht wird oftmals interdisziplinaer gefuehrt und Frontalunterricht ist die Ausnahme. Die Pruefungsleistungen hingegen koennen den Vergleich mit der Schweiz und Deutschland nicht mithalten. Die Anwesenheitspflicht hat auf die Notenvergabe einen so grossen Einfluss, dass es bei den meisten Profs moeglich ist eine gute Note zu erhalten, selbst wann man an der Pruefung versagt oder vom Thema keine Ahnung hat. Das Ganze ist nicht gerade leistungsfoerdernd, entspricht aber wohl koreanischen Gepflogenheiten.
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Unter den eineimischen Studenten gibt es auch grosse Vorurteile gegenueber den auslaendischen Mitstudenten. Vielmals hoere ich wie man sich vis-a-vis Studenten aus Entwicklungslaendern lustig macht, auf sie herablassend herunterschaut. Westlichen Studenten gegenueber wird meistens mehr Respekt gezollt. Bezueglich Studenten aus ‚advanced countries“ wird aber oefters der Vorwurf laut dass Sie bevorteilt werden in der Selektion, bei Pruefungsleistungen und generell im Unterricht. Gerade beim Uni-Aufnahmeverfahren (Admission) kann ich mir durchaus vorstellen, dass Admission Officer hier groessere Kulanz gegenueber westlichen Studenten zeigen. Das ist teils nachvollziehbar, wenn man sich die globalen Ambitionen der Universitaeten ansieht, aber es ist der Qualitaet der Studentenschaft wohl kaum dienlich. Waehrend man bei den einheimischen Student nur die Creme de la Creme rekrutiert, gilt wohl bei der Aufnahme von westlichen Studenten die Praemisse Quantitaet vor Qualitaet.
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Es sind gerade die grossen Visionen (teils gepaart mit einer Priese Naivitaet), die mich an diesem Land faszinieren. Eine Tugend, die man in der Schweiz immer mehr vermisst. Wo Visionen sind, wird man aber auch immer mit Enttaeuschungen leben muessen, denn die Herausforderungen sind gross, wenn man die hochgesteckten Ziele erreichen will. Ich glaube daran, dass koreanische Unis weiter an internationalem Prestige gewinnen werden, das Erreichen einer internationaleren Studentenschaft /Faculty und das Ablegen von Vorurteilen sind Wege dazu.